Jahresplanung für Selbstständige, die du wirklich umsetzt
Na, mit welchem Gefühl sitzt du wieder am Schreibtisch?
Vor den Feiertagen war ich im totalen Mach-Modus. Website fertig überarbeiten, das Business-Boot, mein Programm für Jahresplanung für Selbstständige, fertig machen.
Und ich hatte echt Sorge, dass ich im neuen Jahr nicht wieder gut reinkomme.
Einfach weil der entspannte Feiertagsmodus aus Essen, Filme schauen, rumtüdeln im Winter mehr zu mir passt, als motiviert am Schreibtisch zu sitzen.
Meistens treiben uns ja Termine, Mails und die Arbeit für Kund*innen wieder an den Schreibtisch.
Doch woher kommt der Antrieb, um für das eigene Business voran zu gehen?
Was bringt dich dazu die kleinen und großen Plänen zu priorisieren, deren Umsetzung dir langfristig mehr Zeit und mehr Geld beschert?

Bei mir ist das ganz klar: meine Jahresplanung.
Durch meine Jahresplanung gehe ich mit einem beschwingten Gefühl in die nächsten Wochen und Monate. Und ich weiß ganz genau woran ich arbeite, wenn ich 10 Minuten oder 2 Stunden Luft habe.
Die Jahresplanung für mein Business ist also ein motivierender Startpunkt und eine klare Fahrtrichtung.
Heute sind Pläne für mich also richtige Motivations-Quellen, die mir meine Tagesplanung und mein Arbeiten erleichtern.
Und ja, mit einem frisch geschmiedeten Plan komme ich mir immer um 24% erwachsener vor. Schöner Nebeneffekt!
Das war aber nicht immer so!
In den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit waren Jahrespläne eine große Frustrationsquelle für mich. Ich hatte meist schon im Februar das beunruhigende Gefühl meinem Plan hinterherzuhinken, sodass ich spätestens im März mich nicht mehr traute in meinen Plan zu schauen.
Wie ein Kind, das mit Händen auf den Ohren und zusammengekniffenen Augen „Lalalalala“ schreit.
Leider lese und höre ich immer wieder, dass viele Selbstständige keine gute Beziehung zu ihrer Jahresplanung haben. Dir geht es vielleicht ähnlich?
Schiebst du die Jahresplanung so lange auf, dass es „sich nicht mehr lohnt“?
Oder hast du dich in vergangenen Jahren „zu Tode geplant“ und dann den bis ins Kleinste durchdachten Plan doch nicht umgesetzt?
Ich möchte gerne mit ein paar Missverständnissen rund um Jahresplanung für Selbstständige aufräumen und hoffe, dass sich dadurch deine Definition von Jahresplanungen (und überhaupt Planen fürs Business) zum Positiven verändert.
Einfach weil dir soooo viel Motivation und Umsetzungskraft durch die Lappen geht, wenn du ohne Plan startest.
Planlos sein ist wie ein Freifahrtsschein für deine Prokrastination und der wollen wir doch lieber ein Fahrverbot erteilen, gell?
Warum du deinen Jahresplan anpassen darfst (und solltest)
Ein Busfahrplan oder Stundenplan in der Schule muss eingehalten werden. Warum? Weil es auch in 8 Monaten absolut Sinn macht, dass der M29 um 10.12 Uhr den Ku’damm lang fährt und die 5b Dienstag Nachmittags Sport hat.
Macht dein Jahresplan noch in 8 Monaten Sinn? Vielleicht Ja, vielleicht Nein. Wenn du dich auf deinen Jahresplan versteifst, verpasst du möglicherweise einen besseren Plan, der sich in ein paar Monaten ergibt. Und ist das dann ein „nicht eingehaltener“=vermasselter Jahresplan? Nein, denn er hat dich auf einem Weg gehalten, bis dieser Weg nicht mehr zu dem gewünschten Ort geführt hat.
Wie viel entspannter wäre es für dich, wenn dein Jahresplan ein Startpunkt und kein in stein gemeißelter Busfahrplan ist?
Was wäre, wenn es um maximale Motivation und nicht um maximale Zielerreichbarkeit geht?
Dann würdest du dir vielleicht erlauben, größer zu träumen und zu planen. Und du würdest dir erlauben, deinen Jahresplan anzupassen, wenn sich deine Prioritäten aus guten Gründen ändern.
Jahresplanung ohne Idee? So findest du deine Richtung
„Ich brauch ja erstmal eine Richtung oder eine Idee für einen Plan, um einen Jahresplan zu machen.“
Diesen Satz sagte eine Kundin zu mir, die überlegt das Business-Boot-Jahresplanungsprogramm zu buchen.
Ja stimmt, eine Jahresplanung braucht Futter, denn es ist echt schwer sich vor ein leeres Blatt zu setzen, „Jahresplan“ drüber zu schreiben und los zu planen.
Gedankenfutter für meine (und deine) Planung ist:
- eine Reflexion, die dir Erkenntnisse aus dem letzten Jahr schenkt.
- eine Bestandsaufnahme deines Business-Zustands, also ein Status-Quo, damit du weißt an welchen Stellschrauben du drehen solltest und drehen möchtest.
Falls du dich vor diesen beiden Punkten drückst, möchte ich dir von Herzen Mut machen hinzuschauen.
Egal wie mies die Vergangenheit, die es zu reflektieren gilt erscheint, sie ist vorbei. Und aus ihr zu lernen macht mehr Sinn, als die Augen vor ihr zu verschließen.
Es geht nicht darum dich für schlecht laufende Business-Bereiche fertig zu machen und dich in eine Krise zu stürzen. Meist braucht es nur einen neuen Ansatz, einfach einen neuen Versuch mit neuem Anlauf, damit es wieder rund läuft.
Natürlich kannst du Reflexion, Status Quo und Planung auch alleine machen. Wenn du dir einen Fahrplan dafür wünschst, schau dir gerne mein Business-Boot-Jahresplanungsprogramm an. Dort bekommst du erprobte Journaling-Fragen und Visualisierungs-Meditationen, die dir kraftvolle Erkenntnisse über dein Business bringen.
Von der Jahresplanung zur Umsetzung: So bleibst du dran
Wenn du deinen Jahresplan ab dem Februar aus dem Auge verlierst und dich ab März nicht mehr traust den Plan anzuschauen, dann hast du offensichtlich kein System, um neben Kund*innen-Arbeit an deinen selbstgesteckten Business-Plänen zu arbeiten.
Das ist ein Fehler, den soooo viele Selbstständige machen!
Die Erstellung eines Plans schenkt uns nicht mehr Zeit, sondern sie zeigt uns auf, in was es sich lohnt unsere Zeit zu investieren.
Einen Jahresplan zu erstellen ist nur der erste Schritt, die Jahresplanung umzusetzen ist die eigentliche Herausforderung.
Es gilt also nicht nur einen Jahresplan zu erstellen, sondern auch die Projekte in deinen Monatsplänen zu berücksichtigen UND tagtäglich die nächsten Aufgaben, die deinen Jahresplan Wirklichkeit werden lassen in deinen Tagesplan zu integrieren. Und nicht nur eine Woche lang, sondern jede Woche.
Du stolperst durch deine Monate und hast das Gefühl, dass dein voller Tag dich verplant, anstatt dass du aktiv deinen Tag planst? Genau da setzt mein Coaching-Programm LET IT FLOW an. In fünf Sessions arbeiten wir ganz individuell an deiner Produktivität. Ich zeige dir, was uns kreativen Chaot*innen leider nirgends sonst beigebracht wird: flexible Tagesstruktur und Selbstführung, die zu dir, deinem Gehirn und deinem Leben passt.
Wann lohnt sich eine Jahresplanung? (Spoiler: Immer!)
Egal wann im Jahr du diese Zeilen liest: eine Jahresplanung macht immer Sinn, wenn du ziellos bist oder fest steckst.
In einer Festanstellung sagt uns immer irgendwer was es als nächstes zu tun gibt. Doch in unserem eigenen Business dürfen wir diese Rolle ausfüllen und dafür braucht es Reflexion, Bestandsaufnahme und Planung.
- Reflexion der letzten Monate, um aus der Vergangenheit zu lernen
- Bestandsaufnahme/ Status-Quo, um nicht im blinden Aktionismus zu verfallen, sondern bewusst an den Stellschrauben zu drehen, die es nötig haben
- Planung der nächsten Schritte und Aufgaben, damit du tagtäglich deinen Plan umsetzen kannst.
Jahresplanung im Juni? Ja, sogar eine Jahresplanung im Oktober ist noch sinnvoll. Dafür ist es wirklich NIE zu spät.
Dein Jahresplan ist kein starrer Busfahrplan, sondern zeigt dir tagtäglich deine Fahrtrichtung
Lust los zu planen?
Ich hoffe, dass ich dir jetzt richtig Lust auf einen motivierenden Plan gemacht habe. Falls du mal einen ganz anderen Ansatz ausprobieren möchtest, bei dem dein Unterbewusstsein die Hauptarbeit beim Planen übernimmt, kannst du dir mein Business-Boot-Jahresplanungsprogramm anschauen.
Und wenn du merkst, dass du zwar leidenschaftlich gerne planst, aber nicht umsetzt, dann ist LET IT FLOW genau das Richtige für dich.

Ich wünsche dir von Herzen
viel Spaß beim Planen und Kurs setzen,
viel Motivation beim Umsetzen
und viel Klarheit, um deine Segel immer wieder neu auszurichten.
Deine Feli
P.S.: Da ich nicht mehr auf Instagram mit lieben Selbstständigen DMs hin- und herschicke, freue ich mich von dir per Whatsapp zu hören.
Ich freue mich, von dir zu hören.